Gerhard Schaffer - Fachtherapeut für Psychotherapie (HPG)

Kontakt | Anfahrt | Impressum

 

 

Seminare-Vorträge-Hypnosetherapie

BIO Schweiz - Ausgabe 3/2008

Medizinische Hypnosetherapie

Wie Körper und Seele ins Gleichgewicht kommen

Die Hypnosetherapie ist eines der ältesten rituellen Heilverfahren, das in der modernen Medizin immer häufiger zur Anwendung kommt. Die hypnotische Trance öffnet neue Bewusstseinsebenen und verbindet somit die Welten Körper und Seele. Durch eine tiefe Entspannung vermindert sich das Gefühl für Wirklichkeit, Zeit und Gegenwart und ermöglicht eine direkte Auseinandersetzung mit dem Inneren des Menschen. Diese Möglichkeit der Auseinandersetzung mit sich selbst nutzt auch der Psychotherapeut Gerhard Schaffer in seinem eigenen Therapieverfahren.

» lesen Sie mehr PDF-download

 


 

Naturtalent in Sachen Mensch

Ein Portrait des Psychotherapeuten Gerhard Schaffer

von Karin Buttenhauser, ORF Salzburg

Bereits beim ersten Kontakt mit diesem Mann spürt man dass er mit Leib und Seele in seinem Beruf aufgeht. Es ist Vertrauenswürdigkeit, Offenheit und absolute Menschenliebe, die er ausstrahlt. Im März wurde Gerhard Schaffer 42. Dass er meist jünger eingeschätzt wird, liegt wahrscheinlich an seiner unkomplizierten Art.

Schon vor vielen Jahren war ihm klar, dass er beruflich mit Menschen zu tun haben möchte – „schon damals, als ich noch in der Bank gearbeitet habe, habe ich eigentlich schon therapiert – viele meiner Kunden kamen mit ganz persönlichen Dingen zu mir und hatten mich um Rat gefragt“.

Während eines Griechenlandurlaubs fasste er dann den Entschluss, sich fortan einem Thema zu widmen, das ihn schon lange beschäftigte und mit dem er durch seinen Religionslehrer in Kontakt gekommen war: Tiefenentspannung und Autogenes Training.
Der Schritt zur Hypnosetherapie lag nahe und Gerhard Schaffer ging ins Ausland um seine Ausbildung dahingehend zu beginnen. Es folgte eine intensive Zusammenarbeit mit dem Allgemeinmediziner Dr. Udo Gleibs, dem Schaffer heute noch für seine Weltoffenheit in Sachen „Gesundheit“ dankbar ist.

Ich hatte damals die einmalige Gelegenheit unentgeltlich mit vielen so genannten „Langzeitpatienten“ zu arbeiten, bei denen Dr. Gleibs keine Möglichkeit mehr sah, ihnen medizinisch weiterhelfen zu können – sie eben nur noch medikamentös betreute.
Dies war die größte Chance, meine eigenen Ideen und Ansätze am Menschen selbst zu verwirklichen. So arbeitete ich monatelang mit Menschen, die von Ängsten geplagt wurden, chronische Schmerzen hatten, Angehörige verloren hatten, sexuell missbraucht wurden, in Unfälle verwickelt waren – „ich hatte damals das Gefühl so nah am wirklichen Leben zu sein, wie noch niemals zuvor".

 Noch heute ist er seinen damaligen Patienten für ihr Vertrauen dankbar. Um selbständig als Hypnosetherapeut arbeiten zu dürfen, unterzog er sich einer mehrjährigen Ausbildung und anschließend der Psychotherapeutenprüfung (HPG) in München. Er ist aber davon überzeugt, dass man für diesen Beruf manche Dinge einfach „mitbringen“ muss und einfach nicht erlernen kann. Mehrere Jahre arbeitete Schaffer nach seiner Rückkehr nach Österreich im Medizinischen Ambulatorium für ganzheitliche Therapie. Seit sechs Jahren leitet er nun eine Praxis für Psychotherapie und Hypnoseforschung in Mengen, Süddeutschland.

 Die Erfahrung, anderen helfen zu können, "gibt einem unheimlich viel Kraft und Hoffnung", sagt er und man sieht es ihm an. Die Hauptaufgabe sieht er darin, dem Patienten eine Möglichkeit zu bieten, seine körpereigenen Kräfte wieder zu finden - dazu braucht es keine Hilfsmittel, keine Medikamente, keinen Wunderheiler - nur die Bereitschaft, sich mit sich selbst zu konfrontieren und wirklich auseinandersetzen zu wollen. Bei zufriedenstellender Mitarbeit der kranken oder hilfesuchenden Person kann die Anzahl der Sitzungen relativ gering gehalten werden.

Sicher muss man in diesem etwas ungewöhnlichen Beruf auch lernen, mit Ärger umzugehen. Die mangelnde Akzeptanz, die seiner Disziplin teilweise von der Schulmedizin entgegengebracht wurde, nimmt er noch hin – „es ist eine alte Weisheit“, sagt Schaffer lächelnd, „wer Erfolg hat, hat recht“. Viel mehr ärgert es ihn, wenn er anhand von unzähligen Krankengeschichten sieht, wie umständlich und unnötig kompliziert manche Kranke behandelt werden.

Wie sehr die Menschen ihre Erfahrungen mit Gerhard Schaffer schätzen, zeigt ein dicker Ordner mit Dankesbriefen, den der Therapeut neben seiner Familie als seinen "größten Reichtum" bezeichnet. 1995 hielt er erstmals ein Seminar zum Thema "Erfahrungen in der Hypnosetherapie".

Seminare werden zweimal im Jahr angeboten, Informationsvorträge hält der Therapeut in der Schweiz und in Deutschland.

Gerhard Schaffer, Psychotherapeut (HPG) in Mengen betrachtet die Hypnose als eine Art Schlüssel: „Die medizinische Hypnosetherapie kann den Weg zu unbewältigten Problemen öffnen, wobei einem diese oft gar nicht bewusst sein müssen.“ Die Menschen, die zu Gerhard Schaffer kommen, zeigen meist körperliche Symptome wie Migräne oder Hautkrankheiten, einige leiden auch unter MS (Multiple Sklerose), andere unter Ängsten oder Schmerzen.

So mancher hat einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, Arzt um Arzt hat konsultiert, Therapie um Therapie ausprobiert. Daher sind viele Kranke zunächst auch fassungslos, wenn sie mit der Hypnosetherapie den lang ersehnten Erfolg haben. Gerhard Schaffer ist davon weniger überrascht – wenn auch nach wie vor zutiefst fasziniert: „Im Zustand der Hypnose, den man mit einem angenehmen Entspannungszustand vergleichen kann, ist es möglich, auf Ursachen von Krankheiten zu stoßen“, erklärt er und fügt hinzu: „Tief drinnen weiß eigentlich jeder Mensch ganz genau, was ihn wirklich quält – nur kümmert er sich so lange nicht darum, bis ihn eben eine Krankheit dazu zwingt.

Daher halte ich Krankheit für wichtig und nützlich. Sie zeigt uns, dass irgendetwas mit uns nicht stimmt.“

 


 

Hypnosetherapie – Schlüssel zum Ich

von Karin Buttenhauser, ORF Salzburg

Die Seele vergisst nichts

95 Prozent aller Krankheiten sind – davon ist Gerhard Schaffer überzeugt – psychischen bzw. seelischen Ursprungs. „Die Seele – oder wie immer man sein Innenleben nennen möchte – vergisst nichts!“

Seien es nun Schockerlebnisse wie ein Unfall, eine Vergewaltigung oder tiefe Kränkung – Erlebnisse wie diese sind im Gefühlsleben lebendig, völlig unabhängig davon, wie lange diese „Sache“ zurückliegt; sie verjährt in keinem Fall, sie belastet uns im gleichen Maß wie damals, als sie passierte.

„Die Seele hat kein Zeitgefühl“, sagt der Therapeut. Ohne Zweifel gibt es Menschen, die sich selbständig und erfolgreich mit erlebten Traumata auseinandersetzen, aber viele können dies eben nicht, werden krank – und wissen nicht warum.

Die Schulmedizin steht solchen Fällen meist hilflos gegenüber: Hier wird ein Hormonmangel diagnostiziert, dort ein fehlender Blutinhaltstoff, dem Dritten werden Psychopharmaka verschrieben; tiefer geht es selten. Auch eine jahrelange Gesprächstherapie führt den Kranken oft nicht zum Ursprung des Übels, weil – nach Ansicht von Gerhard Schaffer – auch hier meist der Weg über den Verstandesbereich gegangen wird. Anders bei der Hypnose: Sie ist der direkteste Weg zum eigenen Ich, das Unbewusste kommt endlich zu Wort.

 

Das Unbewusste lügt nicht

Das Reich des Unbewussten ist groß. Ängste finden sich hier ebenso wie Erlebnisse aus der Kindheit, der Jugend oder aus dem Erwachsenenalter an die man sich bewusst nicht mehr erinnern kann.

So kann während der Hypnosetherapie etwa eine früh erfahrene sexuelle Belästigung auftauchen, eine Demütigung in der Schule oder eine Bestrafung von Seiten der Eltern.
 
Da drängt sich die Frage auf, ob dieses „Eindringen in das Unbewusste“ immer gut ist, oder ob manche einige Dinge nicht einfach besser ruhen lassen sollte.

„Ich bin fest überzeugt, dass man keinerlei Möglichkeit hat, etwas ‚aufzurühren’, was wirklich verarbeitet ist“, antwortet Gerhard Schaffer. „Erlebnisse, die in diesem Entspannungszustand Emotionen in einem Patienten hervorrufen, sind – unabhängig davon, ob der Betroffene es glauben will oder nicht – unverarbeitet.“

„Früher war ich einmal fest davon überzeugt, dass alle Menschen, die krank sind, auch wirklich gesund werden wollen. Dass dem nicht so ist, konnte ich in meiner Tätigkeit mehrfach feststellen.“

Als Beispiel nennt er seine Erfahrung mit einer MS-Patientin aus der Steiermark: Diese war ans Bett gefesselt und erklärte im Vorgespräch, ihr größter Wunsch sei, wieder gehen zu können. In der Hypnose fragte sie Schaffer – so wie alle seine Patienten – nochmals, ob sie tatsächlich wieder gesund werden möchte.

„Eigentlich nein“ war die verblüffende Antwort. Im Verlauf der Sitzung stellte sich dann heraus, dass die Frau seit Ausbruch ihrer Krankheit viel mehr Zuwendung bekommen hat als vorher. Ihr Mann bringt ihr das Essen ans Bett, die Tochter kommt viel häufiger zu Besuch; Nachbarn, alte verbliebene Freunde, alle kümmern sich nun um die Frau, die das offenbar genießt.

 „In einem solchen Fall scheitert jeder beliebige Versuch, dieser Frau wirklich zu helfen“, erklärt Gerhard Schaffer. „Der innere Wille zum Gesundwerden ist die Basis, auf der ich meine Therapie aufbaue.“

Ängste und Bedenken

Die Angst vor Manipulation ist nicht das Hauptproblem in Gerhard Schaffers Arbeit. Dahingehende Bedenken kann er vollkommen ausräumen, denn seine Methode lebt nicht von der Suggestion.

„Man kann keinem Menschen einreden, dass es ihm gut geht, wenn die Realität anders aussieht. Wenn man ausschließlich mit  Suggestionsformeln arbeitet, lügt man nicht nur den Patienten an, man nimmt ihm sogar die Möglichkeit, innere Veränderungen bewusst anzustreben.“

Einige verspüren auch eine gewisse Scheu, sich einem anderen Menschen gegenüber zu öffnen, ihm von den eigentlichen Problemen zu erzählen. „Diese Angst", meint Schaffer, „ist aber unumstritten lediglich die Angst vor sich selbst – jetzt unabdingbar damit konfrontiert zu werden, was einen innerlich wirklich quält.“ Doch auch diese Hürde überwindet der Patient meist sehr schnell – vor allem dann, wenn er bemerkt, wie befreiend es sein kann, seinen eigenen Problemen entgegenzugehen, und nicht wie bisher, einfach davonzulaufen. „Trotzdem möchte ich es nicht verheimlichen, dass ich vielen meiner Patienten große Bewunderung entgegenbringe, dass sie sich dazu entschlossen haben, den schwierigsten Schritt ihres Lebens zu tun; nämlich den, sich selbst näher zu kommen.“


 

Weitere Berichte über die Therapiearbeit von Gerhard Schaffer findet man in den Zeitschriften: „Esotera",  „Soul“, „New Medizin“, „Prima Carina“, „Wirtschaft im Alpenraum“ und im 24 h Magazin.

 

 

 

 

 

Lebenskraft-Hypnosetherapie

© MIOS Design!